Skigebiet Winterberg

Winterberg im Sauerland lockt mit seinem Skigebiet speziell in den Ferien die Massen an. Im Winterberger Skiliftkarussell gibt es 26 Lifte, der Großteil davon hochmoderne Sesselbahnen. Dabei ist das Sauerland aus Skifahrersicht von den Grundvoraussetzungen her ein typisches deutsches Mittelgebirge. Die Hügel sind nicht allzu hoch und die Pisten nicht allzu lang.

Hohe Investitionen in maschinelle Beschneiung

Trotz der eher mäßigen natürlichen Voraussetzungen ist das Skiliftkarussell Winterberg beliebt. Das hat Gründe: Bereits vor geraumer Zeit hat man in Winterberg die Grundsatzentscheidung getroffen, massiv in die maschinelle Beschneiung und in moderne Liftanlagen zu investieren. Die Schneekanonen stehen teilweise in Zweierreihen an den Pisten. Rein mit Naturschnee wären die Betriebstage bei einer Höhenlage von 600 bis 800 Metern in den meisten Wintern ganz sicher sehr überschaubar. Dank der Beschneiung kann die Skisaison aber mittlerweile auch schon mal vier Monate lang dauern. Die Winterberger nutzen jede sich bietende Gelegenheit, ihre Schneekanonen anzuwerfen. Naturschnee ist zwar schön - es geht aber auch ohne. Das hat auch schon dazu geführt, dass man in Winterberg früher als so manches Alpenskigebiet in die Saison startete.

Bilder Skiliftkarussell Winterberg

Bildergalerie Skiliftkarussell Winterberg

Sauerland hat großes Einzugsgebiet


Die immensen Kosten für Beschneiung und moderne Liftanlagen kann man sich in Winterberg dank eines großen Standortvorteils gegenüber anderen Mittelgebirgen leisten. Das Einzugsgebiet ist riesig, das Ruhrgebiet und vor allem auch die Grenze zu den Niederlanden nicht weit. Gerade in den Ferien kann es eng werden auf den Pisten. Da wird dann schnell klar, warum bei den Bahnen gleich mehrfach die Achtersessel- und Sechsersessel-Version bestellt worden ist. Die Poppenbergbahn und die Sürenbergbahn sind Achtersesselbahnen, hinzu kommen sechs Sechsersesselbahnen. Die Hauptlifte im Skiliftkarussell sind mittlerweile alles Sesselbahnen, Schlepplifte gibt es nur noch wenige. Zur Saison 2016/2017 wurde der letzte Schlepplift auf der Hauptachse des Skigebietes durch die Panoramabahn, die die Verbindung zur Kappe herstellt, ersetzt.

Abwechslung trotz kurzer Pisten

Winterberg bietet zahlreiche Abfahrten, auf denen auch weniger Geübte ihren Spaß haben. Auch wenn die längste Abfahrt (Waldschneise an der Kappe) gerade einmal 1.200 Meter lang ist, bietet das Skigebiet durch die Vielzahl der Abfahrten durchaus Abwechslung. Der Großteil der 27 Pistenkilometer ist leicht und mittelschwer. Es gibt aber an der Sesselbahn an der St. Georg-Schanze und auf der Kappe auch schwarze Pisten, die diesen Namen tatsächlich verdienen. Allzu lange sind die Pisten natürlich nicht.

Großes Flutlicht-Angebot

Dienstags und freitags steht im Skiliftkarussell an bis zu neun Liften Flutlichtbetrieb auf dem Programm. Die Pisten werden für den Abend frisch präpariert. Wem die siebeneinhalb Betriebsstunden am Tag nicht aureichen, der kann den Skitag am Abend um weitere dreieinhalb Stunden verlängern. Die Pisten am Poppenberg, wohl die bekanntesten in Winterberg, sind beim Flutlichtbetrieb natürlich mit dabei. Dort findet  jedes Jahr das Weltcupfinale im Snowboard-Weltcup statt. Aber auch viele weitere Anlagen laufen an den Abenden.

Video: Test Skiliftkarussell Winterberg